Ihr Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche

Telefon: 030 - 219 092 0

Bei der Behandlung werden spezielle Nadeln an bestimmte Punkte am Körper gesetzt, mit einer Verweildauer von ca. 20-30 Minuten, mit dem Ziel auf die Meridiane (Energieleitbahnen im Körper) einen positiven Einfluss zu erreichen.

Eine Akupunkturbehandlung als Begleitung zu modernen Fertilisationstechniken wird als förderlich betrachtet. Für Männer ebenso wie für Frauen. Männerheilkunde und Frauenheilkunde haben eine wichtige Stellung in der TCM.

Zudem könnte gezielt, zum Vorteil des Therapieerfolges, die Durchblutung vom Uterus gefördert und der Aufbau des Endometriums unterstützt werden. Zu jedem Zyklustag planbar, sodass Sie entspannt diese Behandlung miteinbinden können.

Ebenso bietet die TCM Unterstützung der Frau in der Schwangerschaft an!

Es gibt diverse wissenschaftliche Studien welche unter anderem den beruhigenden und ausgleichenden Effekt der Akupunktur auf den menschlichen Organismus, sowie auf das Nervensystem hervorheben, sodass eine regelmäßige Akupunktur Sitzung zum Erhalt eines gesunden Lebensstils in der TCM empfohlen wird.

Kurz über mich:

Ich habe einen Bachelor of Science in der Biomedizin, einen Master of Science in Translationale Medizin, sowie die Zulassung als Heilpraktikerin und die zertifizierte Grundausbildung in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) durch die Sino-German TCM Academy.  Zudem bin ich im Bereich der Ohr und kosmetischen Akupunktur zertifiziert. Ich bemühe mich stets um die Weiterbildung, unteranderem bei der Shou Zhong Ausbildungszentrum für chinesische Medizin in Berlin.

Gerne begleite ich Sie auf Deutsch (auch Schweizerdeutsch!), Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Begleitend zu modernen medizinischen Behandlungsmethoden bieten wir in unserer Praxis auch Akupunktur an.
Die Akupunktur entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bei der Behandlung werden spezielle, sehr dünne Nadeln an bestimmte Punkte des Körpers gesetzt, um dort ca. 20-30 Minuten zu verweilen.
Eine Akupunkturbehandlung als Begleitung zur klassischen Kinderwunschtherapie wird als förderlich betrachtet. Diverse wissenschaftliche Studien belegen unter anderem den beruhigenden und ausgleichenden Effekt der Akupunktur auf den menschlichen Organismus sowie auf das Nervensystem. Zudem wird gezielt die Durchblutung des Uterus gefördert und der Aufbau des Endometriums unterstützt.
Die Therapie ist zu jedem Zyklustag planbar, so dass diese Methode entspannt mit in die Behandlung eingebunden werden kann.

Die  Akupunkturtermine können Sie gern telefonisch unter Tel.030-219092 0 oder per Mail unter praxis@kinderwunsch-berlin.de vereinbaren.

Die Behandlungen führt unsere Mitarbeiterin Vanessa Fagetti durch

Bereits ein leicht erhöhter Body-Mass-Index (BMI) erschwert oft den Kinderwunsch von Frauen. Werden also Frauen mit Adipositas generell schwerer schwanger? Das Moderatorenduo Sylvia Kunert und Dr. Andreas Martin spricht darüber mit Dr. Franziska Pauly vom Kinderwunsch-Zentrum Berlin. Die Gynäkologin erklärt, welcher Ursachen eine verminderte Fertilität (Fruchtbarkeit) noch haben kann und gibt wertvolle Tipps hat. Mit veränderter Lebensweise (Ernährung, Bewegung) kann meist schon eine ausreichende Gewichtsabnahme erzielt werden, um die Chancen für eine Schwangerschaft zu erhöhen. Manchmal kann dazu auch eine bariatrische Operation (Magenverkleinerung, Magen-Bypass) erforderlich sein. Auch kommen zwei adipöse Frauen zu Wort, die bis zu sieben Jahre warten mussten, ehe ihr Kinderwunsch erfüllt wurde.

auf einer langen und komplizierten Fruchtbarkeitsreise vergisst man leicht die Bedeutung gesunder Spermien. Während die Gewährleistung einer optimalen Spermienauswahl für erfolgreiche ART-Verfahren unerlässlich ist, können chemische, zentrifugale Methoden die Gesundheit der Spermien beeinträchtigen. Die innovative ZyMōt ™ -Kammer (Spermientrennungsgeräte) bietet eine natürliche, einfache und effektive Möglichkeit, „Champion“-Spermien auszuwählen – diejenigen, die die höchste Motilität und beste Leistung aufweisen. Jedes Gerät ist so konzipiert, dass es Proben von höchster Qualität mit möglichst geringem DNA-Fragmentierungsgrad liefert.

Die DNA-Fragmentierung an Spermien ist eine der Ursachen der männlichen Unfruchtbarkeit, die zu wiederholten Fehlgeburten führt und mit schlechter Qualität der Embryonen verbunden ist. Die Fragmentierung kann eine Schwangerschaft erschweren, sogar wenn das Spermiogramm normal erscheint.

Die Vorteile auf einen Blick:

ZyMōt ™ -Kammer wird bei Inseminationen, IVF oder ICSI angewendet.

Wir beraten hierzu gern.

 

 

 

 

 

 

Wie modern ist unsere Reproduktionsmedizin wirklich?

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Ein anthrazitgrauer Mercedes Benz fährt die Dahlmannstraße entlang. Kastige S-Klasse, Modell 500 SEL. Der Chauffeur raucht Marlboro und „Verdammt ich lieb dich“, das erfolgreichste Lied des Jahres, dröhnt aus dem rauschgestörten Radio. Der Beifahrer wippt ein wenig zum Rhythmus, als plötzlich das Autotelefon klingelt. Modernste Technik: C-Netz, fast keine Verbindungsabbrüche, faxfähig, Wurzelholzverkleidung. Hightech!

So oder so ähnlich könnte es gewesen sein, als Helmut Kohl am 13. Dezember 1990 zum Bundestag in Bonn gefahren wurde, um das Embryonenschutzgesetz zu beschließen. Man merkt schnell: 1990 ist ziemlich lange her. Heute fahren fast 1.000 Elektroautos im Fuhrpark der Bundesregierung, die Chauffeure würden wenn überhaupt E-Zigarette rauchen und „Verdammt ich lieb dich“ allenfalls in der Spotify-Schlager-Playlist spielen. Nach Bonn fährt Angela Merkel höchstens noch, wenn sie die Kirschblüte erleben will. Und das Autotelefon? Naja, das bedarf wohl keines weiteren Kommentars.

Es hat sich wirklich viel getan seit damals. Nur das Embryonenschutzgesetz, das den Missbrauch von Embryonen verhindern soll, ist anscheinend in den 90ern stehengeblieben. Satte 30 Jahre ist es alt und hat seither nichts an sich machen lassen. Also fast. 2011 hat es eine einzige Anpassung bekommen: Theoretisch dürfen Mediziner*innen Frauen seitdem mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) zu einem Kind verhelfen. Praktisch ist das aber ein wenig komplizierter.

Zum Vergleich: Das Stromeinsparungsgesetz etwa, das genau wie das Embryonenschutzgesetz am 1. Januar 1991 in Kraft getreten ist, wurde im Jahr 2000 durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ersetzt und selbst danach noch sechsmal angepasst – die nächste Novellierung kommt im Januar.

Warum aber bleibt ein Gesetz, das etwas so Elementares wie unsere Fortpflanzung betrifft, 30 Jahre lang fast unangetastet?

Die Fertilitätsexpertin Silke Marr im Interview mit Katja Nauck | familie.de

Dr. Silke Marr führt als Reproduktionsmedizinerin künstliche Befruchtungen und Kinderwunschbehandlungen im Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche in Berlin durch. Regelmäßig berät sie junge Frauen zum Thema Social Freezing und künstliche Befruchtung und beantwortet uns einige Fragen zum Thema Eizellen einfrieren.

Wann ist der beste Zeitpunkt, seine Eizellen einfrieren zu lassen?

Leider nutzen viele Frauen diese Chance erst viel zu spät und wenden sich erst Ende 30, oder noch später an mich. Eine allgemein gültige Altersgrenze kann nicht gegeben werden, aber je jünger eine Frau bei der Eizellentnahme ist, umso mehr Eizellen können gewonnen werden und umso weniger Entnahmen sind dazu notwendig. Optimal wäre eine solche Entscheidung bis zum 30. Lebensjahr, nach dem 35. Lebensjahr sollte anhand der individuellen Voraussetzungen, der Untersuchungsergebnisse und der persönlichen Situation der Patientin abgewogen werden, ob ein Social Freezing noch sinnvoll ist.

Das heißt, ich sollte mich frühzeitig entscheiden, meine Eizellen einfrieren zu lassen?

Ein Mädchen hat zu Beginn der Pubertät noch eine halbe Millionen Eizellen, verliert dann aber jeden Monat ca 1000 Eizellen. Nicht nur die Anzahl, auch die Vitalität der Eizellen nimmt kontinuierlich ab. Diese Kurve verläuft ab dem 35 Lebensjahr noch steiler. Das bedeutet, dass die Eizelle einer 25-jährigen Frau eine mehr als dreifach höhere Chance hat, sich nach der Befruchtung zu einem gesunden Kind zu entwickeln, als die Eizelle einer 40-jährigen Frau. Zusätzlich zum natürlichen Prozess des Älterwerdens kann der Verlust an Eizellen auch durch Infektionen, Erkrankungen oder Operationen an den Eizellen beschleunigt werden.

Haben eingefrorene Eizellen, die nach Jahren aufgetaut werden, dieselbe Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft wie bei einer natürlichen Befruchtung?

Wenn die Eizellen sorgfältig eingefroren wurden, werden sie bei -196°C aufbewahrt und sollten bei gleicher Qualität wieder aufgetaut werden. Die modernen Einfriermethoden lassen da eine große Sicherheit erwarten. Die Befruchtungsrate der Eizellen kann jedoch nur anhand von statistischen Erhebungen geschätzt werden, daher wird auch empfohlen, möglichst 20 Eizellen oder mehr einzufrieren.

Die Zeit der Kryokonservierung scheint hier nicht so von Bedeutung zu sein, jedoch sollte bei den Überlegungen mit einfließen, dass eine Schwangerschaft im höheren Lebensalter (>40 Jahre) mehr Risiken mit sich bringen kann.

Worin liegt für Sie die Chance des Social Freezings für junge Frauen?

Sinn des Social Freezings ist ein Gewinn an Freiheit in der Lebensplanung, schließt aber die natürliche Empfängnis nach dieser Maßnahme ja nicht aus, sollte also eher als Versicherung in die Zukunft gesehen werden.

Das sagt Katja Nauck:
Persönliche Entscheidung

Viele Frauen wissen mit Anfang 20 noch nicht, ob sie Kinder haben wollen oder mit welchem Partner. Ein Kinderwunsch kann sich im Laufe des Lebens sehr verändern. Wieso sollte man dann nicht die Möglichkeit nutzen können, die die moderne Medizin bietet? Das einzige Problem sind für junge Frauen eben dann nur die Kosten und dass man nie eine Garantie hat, dass die spätere Befruchtung auch klappt bzw. eine Schwangerschaft daraus wird. Dabei gilt es viele Faktoren abzuwägen. Doch ich empfinde nichts Verwerfliches dabei, wenn eine junge gesunde Frau sich früh entscheidet, dass sie für die Zukunft ihre gesunden Eizellen bewahren möchte. So manche Frau bereut ihre frühe Antihaltung gegen Kinder mit reiferem Alter und kann dadurch auch später noch unter Umständen Mutter werden. Eine Garantie auf eine Schwangerschaft gibt es sowieso nie.

The IVF Worldwide Online Patient Education Platform is a resource available to fertility professionals and clinics worldwide which we invite you to share with your patients.
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Geri_Time-Laps

Seit Beginn dieses Jahres steht in unserer Praxis der Time-Lapse-Inkubator Geri der Firma Merck im Rahmen einer IVF- und ICSI-Behandlung zur Verfügung.

Der Time-Lapse Inkubator Geri hat wesentliche Vorteile zum herkömmlichen Inkubator. Er ermöglicht eine völlig ungestörte Embryonalentwicklung mit äußerst stabilen Kulturbedingungen bei einer kontinuierlichen Überwachung des Embryowachstums. Dies ermöglicht die Auswahl der besten Embryonen wodurch günstigere Voraussetzungen für den Eintritt einer Schwangerschaft bestehen.

Wenn Sie mehr über das Time-Lapse-System erfahren möchten, sprechen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Wenn zwei Frauen ein Kind haben wollen, müssen sie oft krumme Wege gehen. Warum verhalten sich Ärzte und Politik so wenig familienfreundlich?
Von  in der Zeit

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Der Skandal um Chinas Designerbabys bringt Crispr-Forscher weltweit in Verruf. Dabei arbeiten die wenigsten an Embryonen. Woran dann? Wir haben sieben von ihnen gefragt.
Von 

Es war einer der größten Science-Coups dieses Jahrzehnts: Die Entdeckung der Genschere Crispr/Cas9, einsetzbar von der Medizin bis zur Landwirtschaft. Mit der Methode, abgeguckt von Bakterien, lässt sich Erbgut ausschneiden, verändern und wieder einbauen. Egal, ob es um DNA von Pflanzen, Tieren oder Menschen geht. Und das funktioniert so günstig, präzise und schnell wie keine andere Gentechnik. Deshalb arbeiten Labors weltweit mit Crispr.

Trotzdem wissen alle, die Crispr nutzen: Auf diese Art in Erbgut einzugreifen, ist riskant, die Technik längst nicht ausgereift genug, als dass man sie an Menschen testen sollte – selbst wenn man das ethisch – etwa um sonst tödliche Krankheiten damit zu heilen – für vertretbar hielte. He Jiankui aus Chinahat es, wie er behauptet, trotzdem gemacht. Vor wenigen Tagen erfuhr die Welt von den wohl ersten Crispr-Babys, erzeugt durch künstliche Befruchtung, nachdem ihr Erbgut im Labor mit Crispr immun gegen HIV gemacht wurde. Angeblich. Entsetzt, besorgt und mit heftiger Kritik haben Fachkollegen weltweit auf diesen Alleingang reagiert. Auch weil Jiankui mit seinem Tabubruch ihrer aller Arbeit in Verruf gebracht hat.

Der Skandal erweckt den Anschein, Crispr-Nutzer würden vor allem am Menschen herumschnipseln. Dabei sind Experimente an Embryonen die Ausnahme. Nie zuvor wurden sie überhaupt einer Frau eingepflanzt. Viel häufiger geht es um Nutzpflanzen, um Medikamente oder Organismen für die Landwirtschaft. Wir haben sieben Forscherinnen und Wissenschaftler gefragt, warum sie Crispr nutzen, was sie erforschen und wie sie über die Risiken der Genschere denken.

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